Marktrecherche „Chancen im Gesundheitswesen“ für einen RFID-Systemanbieter

Der marktführende Hersteller von RFID-Systemen beabsichtigt, nach ersten Erfolgen mit Kunden im Gesundheitswesen, eine strategisch angelegte Markterschließung des nationalen und auch internationalen Gesundheitsmarktes. Da ExperMed® sowohl über Erfahrung im industriellen Business Development als auch über fundiertes RFID-Knowhow verfügt und detaillierte Kenntnis des Gesundheitsmarktes hat, wurde ExperMed® mit einer branchenweiten Recherche beauftragt.

Im Zuge des Projekts wurden Marktsegmente priorisiert und der Fokus auf ausgewählte, attraktive Teilmärkte gerichtet. Unter Nutzung des ExperMed®-Netzwerks stellte sich schnell heraus, dass die öffentlich diskutierte Situation von eHealth deutlich von dem tatsächlichen Status abweicht. Es ist aber möglich, die dominierenden Entwicklungen und damit auch die chancenreichsten Marktsegmente zu identifizieren. Im Ergebnis des Projektes konnte eine erfolgversprechende Strategie für die RFID-Produkte entwickelt werden, die nun umgesetzt wird.

Das Unternehmen ist zwar selbst führend in einer AutoID-Schlüsseltechnologie für Digitalisierung im Healthcare, verfügt aber nur bedingt über nachhaltige Markterfahrung im besonderen Umfeld des Gesundheitsmarktes. Es gilt nun, die allgemein anerkannte technologische Expertise des Unternehmens im anspruchsvollen, sehr speziellen und mit einigen Barrieren versehenen Gesundheitsmarkt mit seinen vielfältigen gesetzlichen Regulierungen erfolgreich zu vermarkten.

Dabei ist nicht zu verkennen, dass etliche andere Unternehmen aus verschiedenen Branchen mit vergleichbaren Vorhaben schon gescheitert sind. Daher unterstützen ExperMed®-Spezialisten unternehmenseigene, auch neue Ressourcen mit Knowhow und vorübergehend auch mit Managementkapazitäten.

SANA beauftragt die ExperMed für das Projektmanagement im Gesundheitsnetzwerk (GeN)

Die AOK Nordost, Vivantes und die Sana Kliniken AG wollen zukünftig neue Wege in der E-Health-Versorgung beschreiten: In einem gemeinsamen digitalen Gesundheitsnetzwerk wollen sie die Vernetzungspotenziale digitaler Anwendungen sektorübergreifend nutzen, um die Gesundheitsversorgung durch einen besseren Informationsfluss zwischen Patienten, Krankenhäusern, Ärzten und Krankenkasse zu optimieren. So sollen Versicherte der AOK Nordost in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in naher Zukunft selbst schnell über ihre Medikationspläne, Untersuchungsergebnisse und andere Gesundheitsdaten verfügen können. Ihren behandelnden Ärzten und Therapeuten können sie beispielsweise im Bedarfsfall einen schnellen Einblick in ihre persönliche digitale Gesundheitsakte gewähren. Die Ärzte können sich dadurch schneller ein präzises Patientenbild verschaffen und entsprechend therapieren. Dadurch können letztlich auch Über-, Unter- und Fehlbehandlungen vermieden werden.

Technisch wird das Gesundheitsnetzwerk auf dem Standard IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) basieren. IHE ist eine international weit verbreitete technische Basis für die Vernetzung von Behandlungsinformationen zwischen Ärzten, Krankenhäusern und weiteren an der Behandlung Beteiligten und bildet somit auch die Basis für elektronische Patientenakten. Kommunikation nach IHE soll auch in der zentralen Telematikinfrastruktur der gematik abgebildet werden. Daten sinnvoll und sicher zu nutzen, ist den Beteiligten des neu gegründeten Netzwerkes ein besonderes Anliegen, denn der Datenschutz und die Persönlichkeitsrechte der Patienten müssen gewahrt bleiben. Im Vordergrund steht für die Partner nun die gemeinsame Arbeit an konkreten Modellen. Hierzu werden in einem ersten Schritt praktische Anwendungsfälle identifiziert, die sowohl einem Indikations- als auch regionalen Ansatz folgen können. Zukünftig sollen weitere Partner gewonnen und beteiligt werden.

Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung der AOK Nordost vom 13. September 2016

Altdatenmigration SIEMENS medico nach NEXUS erfolgreich abgeschlossen

Für ein Berliner Krankenhaus wurde die ExperMed GmbH im Rahmen einer KIS – Umstellung mit der Altdatenmigration beauftragt.

Gegenstand des Auftrags war die Übernahme von:

  • Patientenstammdaten
  • Behandlungsverläufen
  • Diagnosen und Prozeduren sowie von
  • Dokumenten im Word- bzw. PDF-Format

Mit dem erfolgreichen Projektabschluss kann der Kunde nun aus dem neuen KIS die Altdaten der letzten Jahre abrufen.

Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft

Big Data ist der „Rohstoff des 21. Jahrhunderts" und wird – auch in der Medizin – die Welt vielleicht mehr verändern, als wir bisher verstehen, uns wünschen oder wahrhaben wollen [Peter Langkafel].

Big Data ist angewiesen auf eine effiziente und zielführende Suche. Dazu müssen die Quelltexte entsprechend erschlossen, aufbereitet und gespeichert werden. Dies leisten semantische Methoden, die die Inhalte mit Metainformationen anreichern und für eine zielgerichtete Suche vorbereiten. Über die Begriffsdefinitionen „Daten", „Informationen" und „Wissen" werden Methoden der Informationsstrukturierung anhand von Beispielen vorgestellt und beschrieben. Ein Kapitel ist der Suche und Navigation gewidmet, wobei der Schwerpunkt auf deren semantischer Unterstützung liegt. Vorgestellt wird auch eine neue Art der Navigation: Navigationshorizonte.

Michael Engelhorn hat dies in dem Beitrag „Semantiken und Big Data - Semantische Methoden bei der Datenaufbereitung und Suche in großen Datenmenge" beschrieben.

Der Artikel ist im Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft – Diagnose, Therapie, Nebenwirkungen", Hrsg. Peter Langkafel, im Medhochzwei-Verlag erschienen.